Ratgeber
Praxisnah erklärt: Materialien, Verfahren und Anwendungen rund um den 3D-Druck. Wenn Sie schon wissen, was Sie brauchen, finden Sie die Materialien im Überblick oder lassen den Kostenrechner direkt rechnen.
19. September 2026
Was kostet ein 3D-Druck?
Der Preis eines 3D-Drucks ergibt sich aus zwei Größen: dem Materialverbrauch in Gramm und der Maschinenzeit in Stunden. Wie hoch beide ausfallen, hängt stärker vom Bauteil und von den Einstellungen ab, als die meisten erwarten. Ein Stück Kunststoff von der Größe einer Streichholzschachtel kann je nach Einstellungen in zwanzig Minuten fertig sein oder in drei Stunden. Eine Preisliste pro Teil gibt es im 3D-Druck deshalb nicht. Für jedes Modell wird neu gerechnet, und an dieser Rechnung können Sie selbst einiges drehen.
19. September 2026
Gummi aus dem 3D-Drucker: was mit TPU möglich ist
Echtes Gummi lässt sich nicht drucken, TPU kommt aber nah heran. Ob wir ein Teil „aus Gummi" drucken können, werden wir regelmäßig gefragt, und lösen lässt sich die Anfrage fast immer. Wer Gummi sagt, meint meistens ein biegsames, griffiges Material, das sich dehnen lässt und nicht bricht. Genau das leistet TPU, mit ein paar Unterschieden, die man kennen sollte.
19. September 2026
Ersatzteil drucken, wenn es kein 3D-Modell gibt
Ein Ersatzteil lässt sich auch ohne 3D-Modell drucken. Wir konstruieren es nach, am besten anhand des defekten Teils, oft reichen auch Fotos mit Maßangaben. Meist sieht die Lage so aus: Ein Kunststoffteil ist gebrochen, das Gerät funktioniert deshalb nicht mehr, und beim Hersteller gibt es das Teil seit Jahren nicht mehr. Das ist der mit Abstand häufigste Fall, mit dem Menschen bei uns ankommen. Fast immer fehlt dabei genau das, was ein 3D-Drucker eigentlich braucht: eine Datei. Das ist kein Hindernis, es ändert nur den Ablauf.
5. Juli 2026
Was ist G-Code? Die Sprache, die jeder 3D-Drucker spricht
G-Code ist eine lange Liste einfacher Textbefehle, die einem 3D-Drucker Zeile für Zeile sagen, wohin er fahren und wie viel Material er dabei auftragen soll. Mit dem 3D-Modell selbst kann der Drucker nichts anfangen. Deshalb wird jede STL-Datei vor dem Druck in G-Code übersetzt, auch bei uns. Wer versteht, was dabei passiert, versteht auch, warum dasselbe Modell mal zwei und mal sechs Stunden Druckzeit braucht.
19. Mai 2026
FDM 3D-Druck: So funktioniert das Schmelzschichtverfahren
FDM steht für [Fused Deposition Modeling](https://de.wikipedia.org/wiki/Fused_Deposition_Modeling), auf Deutsch in etwa Schmelzschichtverfahren. Es ist das mit Abstand verbreitetste Verfahren im 3D-Druck. Genau das setzen wir bei PaDoGa ein. Wer sagt "ich habe mir einen 3D-Drucker gekauft", meint in neun von zehn Fällen einen FDM-Drucker.